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Florfliege

22.09.15

Wie alle Insekten besitzen auch Florfliegen Facettenaugen, die eine bessere Sicht ermöglichen. Weiterhin haben sie sechs Beine und zwei Paar Flügel, die meist durchsichtig sind; manchmal, je nach Art, auch schillernd glänzend. Florfliegen werden etwa 15 Millimeter lang. Ihre Flügelspannweite dagegen kann bis zu ihrer doppelten Länge umfassen, also von etwa 6 bis 35 Millimeter.

Florfliegen paaren sich zweimal im Jahr. Dabei werden mehrere hundert Eier an Pflanzen abgelegt. Nach acht bis 22 Tagen sind die Larven ausgewachsen. Die durchschnittliche Lebenszeit einer Florfliege beträgt zwei Monate. Finden sie einen Platz zum Überwintern, wie z. B. in einem Insektenhotel, können sie auch neun Monate alt werden. Mit Flugbelästigungen müssen Sie dabei kaum rechnen, da die Florfliegen dämmerungs- und nachtaktiv sind.

Lange Fühler am Kopf helfen den Florfliegen besser zu „sehen“. Sie fühlen damit ihre Umgebung ab und finden so Nahrung.

Die Nahrung der Florfliegen besteht, bis auf wenige Arten, ausschließlich aus Honigtau sowie Pollen und Nektar. Dadurch helfen sie bei der Bestäubung von Blüten. Genauso nützlich sind die Larven der Florfliegen, da sie sich von Blattläusen ernähren. Auf Grund ihres enormen Hungers werden die Larven auch Blattlauslöwen genannt. Wenn Sie in Ihrem Insektenhotel auch ein Zimmer für Florfliegen einrichten, können Sie auf schädliche Gifte in Ihrem Garten verzichten.

Dafür müssen Sie nur Holzspäne und Kiefernzapfen im Insektenhaus einbauen, da Florfliegen kleine verwinkelte Verstecke bevorzugen, in denen sie sich tagsüber aufhalten können. Die Eier werden direkt auf die mit Läusen befallenen Pflanzen gelegt.

Im Winter erfrieren viele Florfliegen. Doch in einem Insektenhotel haben sie die Möglichkeit zu überwintern. Damit haben Sie dann bereits im Frühjahr wieder Blattlausfresser im Garten.