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Gimpel / Dompfaff

11.03.15

Der beliebte Name Dompfaff rührt vom schwarzen Haupt und dem roten Rumpf her, der an einen Domherrn erinnert. Auf die Farbe Rot bezieht sich auch die Bezeichnung Blutfink. Das bayerisch-österreichische Wort Gümpel (von gumpen = hüpfen) weist auf die hüpfenden Bewegungen des Vogels hin. In Mittelfranken heißt das Weibchen auch "Qeudsch".

Zu den Eigenschaften gehären die Kräftige Gestalt, Männchen mit leuchtend roter Brust und Bauch, Weibchen graubraun. Schwarze Kappe und weißer Bürzel sind Merkmale, die bei beiden Geschlechtern zu finden sind. Der Gesang ist leise, mit locker gereihten Pfeiffelementen, wie Trillern, aber auch flüssig-plaudernd.

Zur Nahrung zählen aufgeweichte Sämereien, Knospen und Insekten für die Jungvögel, Alttiere fressen fast nur Sämereien. Dazu werden Beeren aufgequetscht und die Samen herausgesucht. Das Fruchtfleisch wird fallen gelassen. Die Kerne werden enthülst oder geschält und dann der Samen verzehrt.