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Libelle

10.09.15

Der Sommer ist da und das erkennt man unter anderem an den fliegenden Libellen. Manche machen sogar Geräusche beim Fliegen, die an einen Hubschrauber erinnern. Natürlich nicht ganz so laut. Libellen gibt es in den herrlichsten Farben und haben wir etwas Wasser in der Nähe, dann sehen wir mit Sicherheit hin und wieder einen Vertreter dieser Insektengruppe.

Bei den Libellen gibt es an die 4500 verschiedene Arten, wovon man in unseren Breiten nur etwa 80 kennt. Was den grundsätzlichen Körperbau angeht, so unterscheiden sich Libellen kaum von anderen Insekten, aber sie besitzen einige wichtige Merkmale, die andere nicht haben

Fangen wir mit den Flügeln an. Die kleinsten Libellen haben lediglich eine Spannweite von zwei Zentimetern, die größten dagegen zeigen eine stolze Breite von fast zwanzig Zentimetern. Sie sind in der Lage, ihre Flügelpaare unabhängig voneinander zu bewegen. Dadurch ist es ein leichtes Spiel für Libellen, ihre Richtung abrupt zu ändern oder auch im Flug stehen zu bleiben. Sie erreichen aufgrund ihrer Flügel Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern. 

Ein weiteres sehr wichtiges Merkmal sind die Augen der Libellen. Es handelt sich hierbei um so genannte Facettenaugen, die sehr groß sind und aus vielen kleinen Einzelaugen bestehen. Bei einigen Libellenarten wurden an die 30.000 Einzelaugen gezählt. 
Das ist für uns Menschen schlecht nachvollziehbar, aber die Natur richtet oft eigenartige Gegebenheiten ein. 

Zwischen diesen großen Augen hat die Libelle außerdem drei kleinere Punktaugen. Nimmt man diese Augen alle zusammen, kann man sagen, dass die Libelle über den wahrscheinlich besten Sehsinn im Bereich der Insekten verfügt.