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Lieblingspflanzen der Vögel

01.04.15

Sträucher, Gebüsche und Hecken sind ausgesprochen wichtige Lebensräume für verschiedene Tier- und Vogelarten. Dabei sind unter natürlichen Hecken nicht die zurecht gestutzten grünen Garten- oder Grundstücksabtrennungen zu verstehen, wie sie in vielen Siedlungen zuhauf zu finden sind. Echte Hecken bestehen aus dicht beieinander stehenden Büschen und kleinen Bäumen, unter denen sich niedrige Pflanzen angesiedelt haben. Solche Hecken bieten zahlreichen Tieren einen Lebensraum, darunter AmselnGrünfinkenHänflingenGartengrasmücken sowie etlichen weiteren Vogelarten. Eine Reihe von Säugetieren, darunter der Igel, verstecken sich nicht nur gern in dichtem Gestrüpp, sie ziehen dort auch ihren Nachwuchs groß. Deshalb sollten Büsche, Sträucher und Hecken Bestandteile jedes naturnahen Gartens sein. 

 

Statten Sie den Garten mit einem reichen Nahrungsangebot aus. Im Herbst benötigen Vögel für die Überwinterung oder für den Zug gen Süden Reserven, die sie vorwiegend in Beeren finden.

Das sind zum Beispiel Früchte von:

Weißdorn,  Vogelbeere, Holunder, Pfaffenhütchen,  Liguster, Wildrosen, Schlehe, Schneeball, Kornelkirsche und Berberitze. 

Dichte Dornensträucher und Hecken bieten gleichzeitig attraktive Nist- und Schlafplätze, denn sie schützen die Singvögel vor Angriffen von Katzen, Elstern und anderen Feinden. Sie können dabei durchaus das Schöne mit dem Nützlichen verbinden: Auch fremdländische Beerengehölze oder Ziersorten heimischer Wildgehölze wie beispielsweise die Schmuck-Eberesche (Sorbus decora) nehmen die gefiederten Freunde gerne an.